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Klären Sie für sich den groben Rahmen der bevorstehenden Leistungen. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Architekten, der Ihnen seine unverbindliche Meinung sagt (denn ohne genaue Analyse und Vorplanung kann man nun keine Verbindlichkeit erwarten, dennoch lässt ein kleines Beratungsgespräch oft falsche Entscheidungen, die später Geld kosten, von vornherein vermeiden).
- der Bestand (Altbau, Rohbau, Grundstück, Bäume,...)
- Eigentumsrechte
- bekannte Auflagen (Genehmigungsauflagen, Denkmalpflege, Umweltschutz, Zustimmungserklärung der Nachbarn …)
- Dokumentation (Katasterpläne, alte Baupläne, Gutachten, Fotodokumentation, Nebenkosten-, Heizungsabrechnungen,…)
- Fristen (z.B. Befristung der vorhandener Baugenehmigung, befristet geltende Finanzierungszuschüsse…)
- …
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Finanzen - Erspartes - Bausparverträge - aktuelle Kreditfähigkeit - ... Eigenleistung - durchführen einzelner Arbeiten (z.B. Tapezieren, Streichen, Teppich verlegen …) - Übernahme einzelner Gewerken – entsprechende Erfahrung empfehlenswert (z.B. Maler-, Fliesen-, Trockenbauarbeiten … ) - Übernahme der einzelner Planungsleistungen – Leistungsphasen (z.B. Angebotsprüfung und Auswertung der Vergabe, Bauüberwachung…). Achtung: sich über Nachteile und Risiken im geplanten Projekt beim Architekten informieren! |
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- Instandsetzung (Wiederherstellung bis zum bestimmungsmäßigen Gebrauch geeigneten Zustandes) - Instandhaltung (Erhaltung des Soll-Zustandes) - Modernisierung (nachhaltige Erhöhung des Gebrauchtwertes) - Sanierung (…) |
Beispiele (für Anschauungszwecken stark vereinfacht):Fälle A und B beschreiben das Prinzip „mit möglichst wenig Aufwand, möglichst viel erreichen“. Der Fall C ist ein Beispiel für die Vorgehensweise „möglichst beste Ergebnis mit vorhandenen Mitteln schaffen“. Der Fall D kann beide Wege zum Ziel beschreiben, je nachdem, was gewünscht ist.Ausgangslage: bei mir regnet ´s durch die Decke.
Ziel: ich möchte trockene Füße haben.
Hier sind vier verschiedene Fälle mit entsprechenden Lösungen:
Fall A: Ich bin arm dran für eine Dachreparatur, will aber im Trockenen sein. So decke ich das Loch in der Decke mit einem Stück Altblech ab.
Fall B: Ich bin immer noch ein armer Schlucker, habe aber keine Lust immer wieder nach dem Windsturm die Abdeckung aufs Neue anzubringen. So Leiste ich mir ein Flicken der Schadstellen.
Fall C: Ich lasse mir Angebote von mehreren Handwerkern mit einem festgesetzten Finanzierungsrahmen „erstellen“. Von den Angeboten suche ich den besten für mich.
Fall D: Ich lasse mir vom kompetenten Architekten die bestmögliche Lösung für mein Problem unter Berücksichtigung individueller Gegebenheiten und meiner finanziellen Möglichkeiten entwickeln.